7 Hauptfehler, die verhindern, dass Websites Kunden gewinnen

7 Hauptfehler, die verhindern, dass Websites Kunden gewinnen

Viele Menschen kennen die Situation: Sie haben für Design und Entwicklung bezahlt, die Seiten und Inhalte sorgfältig geplant, die Website erstellt, einen Domainnamen gewählt und ein Hosting gefunden. Alles scheint großartig zu sein, die Website existiert, aber sie bringt kaum Nutzen. Keine Besucher, keine Kunden, keine echten Ergebnisse.

Es lohnt sich, die wichtigsten Fehler zu betrachten, die bei der Erstellung einer Website gemacht werden und sie zu einer nutzlosen Seite machen, die selbst Suchmaschinen nur selten besuchen. Im Folgenden finden Sie 7 zentrale Gründe und Probleme, mit denen die meisten Website-Besitzer konfrontiert sind, insbesondere Anfänger, die neue Websites starten.

1. Die Website wurde erstellt, aber niemand weiß davon

Eine sehr häufige Situation ist, dass jemand in den Aufbau einer Website investiert, sie startet und auf Kunden wartet. Doch Wunder passieren nicht. Kunden werden nicht erscheinen — und werden es auch nie — wenn die Website nicht beworben wird. Ohne Promotion wird sie niemand sehen.

Um eine Website zu bewerben, muss sie für Suchmaschinen eingerichtet und optimiert werden (SEO). Dazu gehört eine Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielen, das Ranking der Website in den Suchergebnissen und in den Algorithmen der Suchmaschinen zu verbessern.

Wenn eine Website nur sehr wenig Inhalt hat, verstehen Suchmaschinen nicht, wo sie eingeordnet werden soll oder wie nützlich sie ist. Eine Ein-Seiten-Website mit nur Bildern bringt ihrem Besitzer keinen wirklichen Nutzen. Eine Website sollte hilfreiche und relevante Inhalte enthalten, wie Texte, Leistungsbeschreibungen, Artikel, Fallstudien, FAQs, Bewertungen und Referenzen. Die Texte sollten gut durchdacht, optimiert und informativ sein.

Keine Werbung bedeutet keine Zielgruppe. Websites, die noch nicht bekannt sind, sollten Werbekampagnen starten. Am effektivsten sind Werbung über Google und soziale Netzwerke. Google-Anzeigen werden Menschen gezeigt, die aktiv nach etwas suchen, das mit dem Thema der Website zusammenhängt. Werbung in sozialen Netzwerken wird Menschen gezeigt, die aktuell vielleicht nicht nach solchen Produkten oder Dienstleistungen suchen, aber dennoch interessiert sein könnten.

Es ist auch wichtig, Links zur Website zu platzieren. Das können Links in Social-Media-Profilen, Online-Karten, Unternehmensverzeichnissen, Artikeln, Foren und mehr sein. Solche Links bringen gezielte Besucher und werden von Suchmaschinen als Signal wahrgenommen, dass die Website nützlich und relevant für Nutzer ist.

Eine Website ohne Promotion ist wie ein Geschäft mitten in der Wüste. Es existiert — aber niemand weiß davon und niemand wird es jemals besuchen.

2. Es ist unklar, was die Website anbietet und wozu sie überhaupt benötigt wird

Nachdem man viel Aufwand in die Erstellung einer „perfekten“ Website gesteckt hat, ist es wichtig zu analysieren, ob sie für Nutzer verständlich und intuitiv ist.

Wenn ein Besucher innerhalb von 3–5 Sekunden nicht versteht, worum es auf der Website geht, wie sie ihm helfen kann und warum er sich gerade für Sie entscheiden sollte, wird er die Seite einfach schließen und nie wieder zurückkehren.

Schon auf dem ersten Bildschirm sollte sofort klar sein, was Sie anbieten, für wen es gedacht ist, welche Vorteile Sie haben und welchen Nutzen der Nutzer daraus zieht.

3. Schlechtes, verwirrendes oder veraltetes Design

Menschen beurteilen nach dem ersten Eindruck. Der erste Eindruck eines Unternehmens entsteht oft durch seine Website, und der erste Eindruck ist entscheidend.

Wenn eine Website alt aussieht, schlecht funktioniert oder unbequem zu bedienen ist, können Nutzer annehmen, dass sich niemand mehr darum kümmert, dass sie lange nicht aktualisiert wurde und dass keine Ressourcen mehr in sie investiert werden. Dadurch kann auch das Unternehmen selbst unzuverlässig wirken, als würde es mit anderen Aufgaben genauso umgehen.

In vielen Fällen verlassen Nutzer die Seite einfach und gehen zu Wettbewerbern mit einer klareren, bequemeren und moderneren Website.

4. Die Website ist nicht für mobile Geräte optimiert

Heute greifen 60–80 % der Nutzer über ihr Smartphone auf das Internet zu, weil es bequem, schnell und immer griffbereit ist.

Wenn eine Website nicht für mobile Geräte optimiert ist, wird sie praktisch unbenutzbar. Die meisten Nutzer verlassen eine Seite innerhalb weniger Sekunden, wenn sie sehr kleine Texte, unpraktische Buttons oder Elemente sehen, die auf dem Smartphone nicht richtig funktionieren. Auch Google stuft solche Websites in den Suchergebnissen niedriger ein.

Eine Website muss gut durchdacht, für mobile Geräte optimiert und leicht verständlich sowie schnell nutzbar sein.

5. Kein Vertrauen in die Website, kein Vertrauen in das Unternehmen

Nutzer werden keine Anfrage senden oder Kontaktdaten hinterlassen, wenn sie kein Vertrauen, keine Bequemlichkeit und keinen Nutzen spüren.

Um Vertrauen auf einer Website aufzubauen, ist es wichtig, Kundenbewertungen, Fallstudien, Portfolio-Beispiele, echte Fotos des Teams, Unternehmensgarantien sowie klare Kontaktinformationen des Unternehmens zu präsentieren.

Ohne diese Elemente kann eine Website wie eine anonyme Seite wirken, die versucht, persönliche Daten zu sammeln oder Nutzerdaten zu stehlen.

6. Kein klarer Call-to-Action

Viele Websites sagen den Nutzern nicht, was sie als Nächstes tun sollen.

Ein Besucher kommt auf die Website und versteht nicht, welche Handlung er ausführen kann oder wie er dies schnell tun soll. Die meisten Nutzer werden nicht mehrere Seiten durchsuchen, nur um eine kleine Schaltfläche zu finden, über die sie ihre Kontaktdaten hinterlassen oder Kunde werden können.

Websites benötigen klare und sichtbare Call-to-Action-Buttons wie „Termin buchen“, „Anfrage senden“, „Beratung erhalten“, „Jetzt bestellen“, „Registrieren“, „Kontakt aufnehmen“.

Wenn diese fehlen, verlassen Nutzer die Seite einfach, weil sie das Gefühl haben, nicht wirklich willkommen zu sein. Außerdem hat heute kaum jemand Zeit für unnötige Schritte. Geschwindigkeit und Komfort sind entscheidend.

7. Die Website konkurriert mit Schnecken und lädt zu langsam

Wenn eine Website länger als 3–4 Sekunden zum Laden braucht, verlassen bis zu 50 % der Nutzer die Seite, und Google senkt das Ranking der Website deutlich.

Häufige Gründe für langsame Websites sind große Bilder, schlechtes Hosting, zu viele Skripte oder eine schlechte Optimierung.

Niemand möchte lange warten — und manchmal gibt sogar der Browser auf, bevor die Seite vollständig geladen ist.

Die zentrale Idee

Wenn wir alles oben Gesagte zusammenfassen, bringt eine Website nur dann Kunden, wenn drei Dinge gleichzeitig funktionieren:

  1. Traffic: Menschen finden die Website und besuchen sie.
  2. Vertrauen: Besucher vertrauen dem, was sie auf der Website sehen.
  3. Conversion: „kam, sah, siegte“ — oder anders gesagt: Der Besucher kommt, ihm gefällt, was er sieht, und er sendet eine Anfrage oder registriert sich.

Wenn auch nur eines dieser drei Elemente fehlt, wird die Website nicht funktionieren und keinen echten Nutzen bringen — außer vielleicht einem Gehalt für jemanden, der angeblich für ihre Wartung zuständig ist.